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Regisseur:
Drehbuchautor:
Henrik Galeen (screen play)
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Premierendatum:
3. Juni 1929 (USA) Mehr ansehen »
Genre:
Fantasy | Horror | Mystery | Romanze
Nutzerkommentare:
Ein frühes Meisterwerk der Filmkunst. Mehr ansehen (1 insgesamt) »

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Besetzung

  (Auswahl der im Abspann genannten Besetzung)

Max Schreck ... Graf Orlok / Nosferatu
Gustav von Wangenheim ... Hutter (als Gustav v. Wangenheim)
Greta Schröder ... Ellen Hutter - seine Frau (als Greta Schroeder)
Alexander Granach ... Knock - ein Häusermakler
Georg H. Schnell ... Harding - Hutters Freund (als G.H. Schnell)
Ruth Landshoff ... Annie - Harding's Frau
John Gottowt ... Professor Bulwer - ein Paracelsianer
Gustav Botz ... Professor Sievers - der Stadtarzt
Max Nemetz ... Kapitän der Demeter
Wolfgang Heinz ... Zweiter Kapitän
Albert Venohr ... Matrose 1
Eric van Viele ... Matrose 2
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Weitere Details

Auch bekannt als:
"Die zwölfte Stunde - Eine Nacht des Grauens" - Österreich (umgeschnittene Fassung)
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Länge:
94 Min | USA:81 Min | Spanien:65 Min (VHS version) | Spanien:92 Min (DVD edition) | 84 Min (1994 restored version projected at 20 fps) | UK:88 Min (1997 restored version) | Belgien:85 Min | Schweden:84 Min (DVD version)
Land:
Deutschland
Sprache:
Deutsch
Farbe:
Schwarzweiss
Seitenverhältnis:
1,33 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Silent
Altersfreigabe:
Kanada:PG (Manitoba/Nova Scotia) (DVD rating) (video rating) | Finnland:(Banned) (1922) | Finnland:K-12 (1987) | Island:L | Kanada:13+ (Ontario) | Brasilien:12 | Tschechische Republik:U | Singapur:PG | Neuseeland:M | USA:TV-PG (cable rating) | Argentinien:13 | Australien:PG | Deutschland:12 | Spanien:13 | Schweden:(Banned) | UK:PG | USA:Unrated | Spanien:T | Südkorea:12 (DVD rating) | Portugal:M/12 (DVD rating) | Kanada:G (Quebec)
Drehorte:
Baltic SeaMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:
Bezug enthalten in Blade II (2002)Mehr ansehen »

Ein frühes Meisterwerk der Filmkunst., 5. Februar 2011
Verfasser: satyrrrr aus Deutschland

Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die Wahrnehmung eines Films, durch die Ausblendung der Vokalen Dramaturgie-Ebene verändert. Muss der Zuschauer keine Dialoge verfolgen, wirkt die Bildmechanik nicht mehr beiläufig sondern viel direkter, die auf den ersten Blick übertriebene Mimik wirkt angemessen und die Längen erscheinen Dramaturgisch notwendig.

Murnau hat hier, mit der unautorisierten Adaption von Bram Stoker's 'Dracula', ein wegweisendes Meisterwerk geschaffen. Er verwendete für die damalige Zeit relativ viele Schnitte und bediente sich damals teils unbekannter und innovativer Techniken, wie Parallelmontagen, Zeitraffer, Überblendungseffekte usw. Seine Bildkompositionen waren beklemmend und stets wohl durchdacht, um die gewünschten Effekte beim Publikum zu erzielen.

Die Wiederherstellung des Originalzustands war kompliziert und langwierig und das hatte durchaus seine Gründe. So weigerte sich die UFA, diesen Film in ihren Lichtspielhäusern zu zeigen, so das er damals in nur wenigen Fimtheatern lief und die Produktionsfirma Prana-Film in Konkurs ging. Noch danach ging die Witwe von Bram Stoker gegen die Urheberrechtsverletzung vor, was mit der Vernichtung des Filmmaterials endete, so das nur die Weltweit vertriebenen Kopien in etlichen verschiedenen Schnittfassungen verblieben. Mit diesen Kopien und dem glücklicher weise erhaltenen und sehr detaillierten Skript, konnte man eine größtmögliche Näherung erarbeiten.

Wer sich diesem Kunstwerk einmal hingeben möchte, dem sei ans Herz gelegt, nicht die Public Domain- oder andere ältere Versionen zu schauen, sondern sich eine der neueren Restaurierungen (ab 1987) zu beschaffen, welche, wie ursprünglich beabsichtigt, viragiert sind. Viragierung war in den Anfangszeiten des Films ein sehr verbreitetes Dramaturgisches Werkzeug. Hierbei wurden ganze Szenen farblich getönt, um bestimmte Stimmungen oder Tageszeiten zu transportieren. Die Viragierung wird erst bei den Kopien angewendet und durch häufiges abspielen geht diese auch verloren, so das heute meist nur noch s/w Material aufgefunden wird. Bei Nosferatu fand sich jedoch in den achtzigern eine Fassung, welche die Viragierung noch enthielt und auf dessen Basis einige neue Restaurierungen statt fanden. Schliesslich konnte man 2006, durch zusammen tragen aller Materialien, die Originalfassung nun fast vollständig, inklusive Tönungen, Texttafeln usw., wiederherstellen.

Schaut man die viragierte Fassung, stellt man unter anderem fest, das Graf Orlok seinen Sarg keineswegs zum helllichten Tage durch die Stadt trägt. Diese Szenen sind blau oder türkis (je nach Fassung) eingefärbt, was dem Zuschauer vermitteln soll, das es sich um eine Nachtszene handelt. Zu der Zeit war es einfach noch nicht möglich, derartige Totalen bei Nacht zu Filmen bzw. diese so auszuleuchten oder auszubelichten, das dies auf der Leinwand auch noch erkennbar ist.

Abschliessend lässt sich sagen, das Nosferatu ganz zu recht in den Filmkanon aufgenommen wurde. Dieses Werk hat dem Film allgemein enorm viel in die Wiege gelegt und bis heute seine Faszination noch nicht eingebüßt.

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