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Regisseur:
Drehbuchautoren:
Mike Gray (geschrieben von) &
T.S. Cook (geschrieben von) ...
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Premierendatum:
16. März 1979 (USA) Mehr ansehen »
Genre:
Drama | Thriller
Nutzerkommentare:
Großartiges und Zeitloses Bedeutungskino. Mehr ansehen (1 insgesamt) »

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Weitere Details

Auch bekannt als:
"Das China-Syndrom" - Bundesrepublik Deutschland
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Länge:
122 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch
Farbe:
Farbe (Metrocolor)
Seitenverhältnis:
1,85 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Mono
Altersfreigabe:
UK:PG | Australien:PG | Kanada:PG | Argentinien:13 | Chile:14 | Finnland:K-12 | Norwegen:12 (original rating) | Norwegen:15 (re-rating) | Schweden:11 | USA:PG | Bundesrepublik Deutschland:12 | Singapur:PG | Niederlande:AL
Drehorte:
1000 N. Crescent Drive, Hollywood, Los Angeles, California, USAMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:

Großartiges und Zeitloses Bedeutungskino., 25. Januar 2011
Verfasser: satyrrrr aus Deutschland

Einer von diesen wunderbar langatmigen Filmen, aus jener vergangenen Epoche, der einem nicht nur die Handlung vermittelt, sondern auch den Kosmos, in dem sie statt findet. Ohne sich dafür zu schämen, werden zeitaufwendig die Charaktäre und das Drama ausformuliert und der Handlungsrahmen ordentlich gezeichnet.

Auch dem Schauspielerischen merkt man bis in die kleinen Nebenrollen an, das alle ihr Handwerk noch grund-solide erlernt haben. Jane Fonda als Herzstück des Ensembles ist so ambitioniert, das sie ihre großartig unaufdringliche Mimik sogar dann hervorragend einsetzt, wenn andere Protagonisten ihre Dialoge führen. Sie ist in diesem Film so unglaublich glaubwürdig und trägt ihn maßgeblich. Jack Lemmon bringt den Zwiespalt seiner Rolle Brilliant zur Geltung. Und es ist faszinierend zu sehen, wie jung Michael Douglas einmal war.

Für einen Thriller mag einem dieser Streifen unter Umständen zu seicht erscheinen, jedoch nähert er sich genau damit dem Thema auf eine höchst authentische und passende weise. In einem Umfeld der Konzerne, in dem mit Vertuschung und Seilschaften gearbeitet wird, geht es nun mal nicht um ausgiebige Schiesserein und Verfolgungsjagden oder perfide Psychointrigen. Da bestimmen kaltes Kalkül und finanzielles Interesse die meist eher unspektakulären Ereignisse.

Neben dem vermitteln der zeitlosen Thematik, die wohl erst mit der Abschaltung des letzten unsicheren Atommeilers auf dieser Erde an Bedeutung verlieren wird, leistet das Werk vor allem eines: Es pflügt mit seiner schnörkellosen und klaren Erzählung eine tiefe Furche durch das Bedeutungskino des heutigen Hollywood und wirft dabei die Frage auf, warum es nun oftmals modern ist, soviel Handwerk durch Effekthascherei zu ersetzen.

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