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Inglourious Basterds (2009)
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Übersicht
Nutzer-Bewertung:
Ihre Bewertung:
Regisseur:
Drehbuchautor:
Quentin Tarantino (geschrieben von)
Premierendatum:
21. August 2009 (USA)
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Genre:
Drama | Thriller | Krieg
Handlung:
Im von den Nazis besetzten Frankreich erlebt die junge Jüdin Shosanna Dreyfus die Ermordung ihrer Familie durch Oberst Hans Landa...
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NewsDesk:
(197 Artikel)
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(von Moviepilot.de. 9. Februar 2010, 12:05 AM, PST)
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(von Filmstarts.de. 4. Februar 2010, 1:23 AM, PST)
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(von Filmstarts.de. 4. Februar 2010, 1:23 AM, PST)
Nutzerkommentare:
Ein wenig wie Rauschen
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|---|---|
| Inglorious BASTARD'S | albanos2 |
Besetzung
(Hauptdarsteller) mehr
Weitere Details
Länge:
153 Min
Land:
USA | Deutschland
Sprache:
Englisch | Deutsch | Französisch | Italienisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 mehr
Tonverfahren:
SDDS | Dolby Digital | DTS
Altersfreigabe:
USA:R (certificate #45325) | UK:18 | Neuseeland:R16 | Irland:16 | Schweden:15 | Finnland:K-15 | Australien:MA | Deutschland:16 (bw) | Kanada:13+ (Quebec) | Kanada:18A (Alberta/British Columbia/Manitoba) | Kanada:14A (Ontario) | Niederlande:16 | Norwegen:15 | Singapur:M18 | Portugal:M/16 (Qualidade) | Frankreich:-12 | Hong Kong:IIB (cut) | Hong Kong:III | Südkorea:18 | Island:16 | Japan:R15+ | Argentinien:16 | Ungarn:18 | Brasilien:18 | Chile:14 (re-rating) | Chile:TE (original rating) | Italien:VM14 | Spanien:13 | Indien:A | Südafrika:16LV | Irland:18 (DVD rating) | Malaysia:18PL (cut) | Mexiko:B15 | Philippinen:R-18 (MTRCB) | Dänemark:15 | Österreich:16
Drehorte:
Babelsberg, Potsdam, Brandenburg, Deutschland
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Firma:
Unterhaltsames
Bezüge zu anderen Titeln:
Nimmt Bezug auf Kill Bill: Vol. 2 (2004)
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Tarantino hat einen neuen Film gemacht und es ist ein Tarantino. Doch dieses Merkmal verdient er sich dieses Mal nicht durch einen originellen Stil, sondern mehr durch ein Zitieren eigener, älterer Werke. Und dies geschieht in einer derartigen Anhäufung, dass selbst der nur gelegentliche Kinozuschauer es bemerkt. Oder zumindest irritiert ist, etwa bei den Zeit- und Quersprüngen, bei den scheinbar fehlenden Hintergrundinformationen und besonders bei den in diesem Film absolut sinnlosen Kapitel-Angaben.
Auch bei der Handlung kommt Tarantino nicht auf einen eigenen Punkt; sehr frei ausgehend von der Geschichte des ersten, drei Jahrzehnte alten "Inglourious Bastards", fast nur in Form des Elements einer seltsamen Bande von Amerikanern im deutschen Feindesland in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs, schafft der Drehbuchautor Tarantino nur wenig Neues. Dafür gibt es zusätzlich die bekannten Tarantino-Elemente Verstümmelungen/unnötige Gewalt, hier allein zur Effektheischerei bis ins Absurde (man beachte die erste Skalpierungsszene!), und die dominante Überfrau als Rächerin. Ihr Schicksal ist dann sogar das einzige, wirklich Nennenswerte in diesem Streifen, denn in der Rückschau wird nur dem Zuschauer klar, dass ihre selbstaufopfernde, weltbewegende Tat der Nachwelt nicht überliefert werden kann. Allerei Details ergeben wenig Sinn, etwa das rundum offene Kinotheater, oder sind verstörende Doppelungen wie etwa der ebenso gewiefte SS-Mann in der Kellerbar zur Rolle von Waltz.
Anderes ist bemerkenswert. Tatsächlich gibt es weniger Action und Gewalt in diesem dazu einladenden Film als sonst bei Tarantino. Wie zum Ersatz findet man auf den DVDs dann noch das Kunstprodukt "Held der Nation" als kompletter Film mitgeliefert. Die wenigen Schusswechselszenen sind kurz und chaotisch - die Szene in der Kellerbar kann man sich auch in Zeitlupe anschauen, ohne wirklich klug zu werden, wie der Ablauf war. Das Wenige hindert den Regisseur aber nicht daran, in diesen Momenten bis ins Extrem auszuwandern (die zusätzliche Ballerei auf die Leiche eines prominenten Nazis...). Ebenso bemerkenswert ist das Spiel mit Licht und zum Teil sogar Farbe, das ebenfalls bis ins Absurde geht. Und dann wäre da noch manche in die Breite gezogene Szene, wie etwa das Schminken vor der Premiere, die den Film ein um das andere Mal etwas schleppend wirken lässt.
Der Film ist sauber gemacht, aber fragwürdig in diesen Elementen. Es ist nicht Tarantino, von dem er lebt, sondern die ausgezeichnete Darstellung der Charaktere durch die Schauspieler. Nein, nicht Brad Pitt, der als Hauptdarsteller stets genannt wird, aber gemessen an seiner Bedeutung und an der Zahl seiner Auftritte oder Dialoge eindeutig hinter den eigentlichen Stars Melanie Laurent und vor allem Christoph Waltz rangiert. Letzterer ist unglaublich. Ihn für einen Oscar in der Kategorie Beste Nebenrolle vorzuschlagen, ist typisch für Hollywood. Denn er ist eindeutig die markante Hauptfigur des Films und findet überragende Kritiken auch bei US-Publikum, aber Halt! Er ist ja nicht US-Amerikaner, da kann er nur eine NEBENRolle sein...
6 von 10 Punkten für den Film, einen Extra für die schauspielerische Leistung.