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Der Untergang (2004)
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Regisseur:
Drehbuchautoren:
Premierendatum:
16. September 2004 (Deutschland)
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Genre:
Biographie | Drama | Geschichte | Krieg
Handlung:
Der Film schildert auf spannende und fesselnde Weise die Schlussphase des 2. Weltkrieges - von der tödlichen Schlacht um Berlin...
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NewsDesk:
(41 Artikel)
Ein ruhiges Leben
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Nutzerkommentare:
Ein brillanter Bruno Ganz
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(Hauptdarsteller)Mehr ansehen »
Weitere Details
Auch bekannt als:
Länge:
156 Min | 178 Min (Langfassung)
Land:
Deutschland | Italien | Österreich
Sprache:
Deutsch | Russisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
1,85 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Dolby Digital | DTS
Altersfreigabe:
Taiwan:R-12 | Malaysia:18SG | Philippinen:R-13 | Australien:MA | Italien:T | Kanada:14A (Ontario) | Island:14 (original rating) | Island:16 (video rating) | Frankreich:U (with warning) | Kanada:13+ (Québec) | Peru:14 | Argentinien:16 | Brasilien:16 | Finnland:K-15 | Deutschland:12 (f) (bw) | Hong Kong:IIB | Irland:15A | Niederlande:16 | Neuseeland:R13 | Norwegen:15 | Portugal:M/16 | Singapur:NC-16 | Spanien:18 | Schweiz:14 (canton of Geneva) | Schweiz:14 (canton of Vaud) | UK:15 | USA:R
Drehorte:
Bavaria Filmstudios, Geiselgasteig, Grünwald, Bavaria, DeutschlandMehr ansehen »
Unterhaltsames
Bezüge zu anderen Titeln:
Wird parodiert in "7 Days: Episode #1.10" (2009)Mehr ansehen »
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Dieser Film basiert auf den Aufzeichnungen des weltweit anerkannten Historikers Joachim Fest,der sich lebenslang mit den Ereignissen des "Dritten Reichs" beschäftigt hat und eine ausgezeichnete Biographie Hitlers geschrieben hat (Spiegel Verlag 1973). Die zweite Quelle ist Traudl Junges Erinnerung - sie kommt am Ende des Films auch selbst zu Wort. Als persönliche Sekretärin Hitlers hat sie hautnah den Diktator erlebt.
Manche Kritiker bemängeln, dass Hitler in diesem Film zu sehr menschlich dargestellt wurde und die vielen Greueltaten die er begangen hat, dadurch verharmlost würden und sogar ein gewisses Mitleid erweckt würde.
Ja, er war ein furchtbarer Diktator und hat das Leben nicht nur von 6 Millionen Juden, sondern 50 Millionen Opfern des Zweiten Weltkriegs zu verantworten. Trotzdem war er ein menschliches Wesen, das Regungen und Gefühle zeigte. Ganz hervorragend wird dieser Mensch in den letzten Tagen seines Daseins von Bruno Ganz verkörpert (Hierfür hätte ihm ein "Oscar" gebührt). Obwohl Ganz zur damaligen Zeit (1945) erst vier Jahre alt war, ist es ihm hervorragend gelungen, die Zerrissenheit der Gefühle dieses Mannes authentisch darzustellen - eine schauspielerische Meisterleistung, die auch die Faszination widerspiegelt, die Hitler auf viele Menschen ausübte.
Der Film will kein Portrait des "Dritten Reichs" darstellen, sondern vermittelt die Extremsituation der letzten Tage des Regimes und damit ein Charakterportrait wie es schärfer nicht sein könnte. Alle handelnden Personen - inklusive Hitlers - wussten, dass das Regime am Ende war und es keinen Ausweg mehr gab. Aber immer noch gab es den Kadavergehorsam auf einer Seite (Generäle, die Hitlers Fiktion von Riesenarmeen nicht widersprachen) und Realismus, der z.B. in Speers Weigerung, alle deutschen Städte zu vernichten, manifestiert wurde.
Daneben der blinde Fanatismus einer Familie Göbbels (Super: Corinna Harfouch) oder die Naivität Eva Brauns (Juliane Köhler), die ihren Lebensgefährten einfach in "Politiker" und "Privatmensch" unterteilte.
Faszinierend ist die Unwirklichkeit der unterirdischen Bunkerwelt als Kontrast zum realen oberirdischen Geschehen in Berlin dargestellt. Menschen werden sinnlos verheizt, sterben elendiglich, während der "Führer" seine Köchin für das gute vegetarische Essen lobt.
Der Film ist eine ausgezeichnete Darstellung menschlichen Verhaltens in Extremsituationen und räumt mit der Vorstellung auf, es habe nur "Gut" oder "Böse" im "Dritten Reich" gegeben. Die Generationen, die im Nachkriegsdeutschland aufgewachsen sind, erhalten so einen Denkanstoss zu der Entwicklung während und nach der Weimarer Republik und erfahren, wie politische Scharlatane ein ganzes Volk in den Abgrund stürzen können.
Dieser Film sollte in die Geschichtslehrpläne der Schulen aufgenommen werden.