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C.R.A.Z.Y. - Verrücktes Leben (2005)
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Regisseur:
Drehbuchautoren:
Premierendatum:
25. Mai 2006 (Deutschland)
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Genre:
Drama
NewsDesk:
Nutzerkommentare:
"Lindenstraße" total geschmacksfrei
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Diskussionsforen
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(Hauptdarsteller)| Michel Côté | ... | Gervais Beaulieu | |
| Marc-André Grondin | ... | Zachary Beaulieu 15 à 21 ans | |
| Danielle Proulx | ... | Laurianne Beaulieu | |
| Émile Vallée | ... | Zachary Beaulieu 6 à 8 ans | |
| Pierre-Luc Brillant | ... | Raymond Beaulieu 22 à 28 ans | |
| Maxime Tremblay | ... | Christian Beaulieu 24 à 30 ans | |
| Alex Gravel | ... | Antoine Beaulieu 21 à 27 ans | |
| Natasha Thompson | ... | Michelle 15 à 22 ans | |
| Johanne Lebrun | ... | Doris | |
| Mariloup Wolfe | ... | Brigitte 15 à 20 ans | |
| Francis Ducharme | ... | Paul | |
| Hélène Grégoire | ... | Madame Chose | |
| Michel Laperrière | ... | Psychothérapeute | |
| Jean-Louis Roux | ... | Prêtre | |
| Mohamed Majd | ... | Bédouin |
Weitere Details
Auch bekannt als:
"C.R.A.Z.Y." - Kanada (Originaltitel)
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Länge:
Kanada:127 Min (Québec) | Argentinien:127 Min (Mar del Plata Film Festival)
Land:
Kanada
Sprache:
Französisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
1,85 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Dolby SR
Altersfreigabe:
UK:15 | Argentinien:16 | Irland:16 | Schweiz:14 (canton of Geneva) | Schweiz:14 (canton of Vaud) | Singapur:M18 | Deutschland:12 | Ungarn:14 | Finnland:K-11 | Italien:T | Niederlande:12 | Kanada:18A (Ontario) | Schweden:11 | Australien:MA | Norwegen:15 | Südkorea:15 | Norwegen:10 (TV rating) | Kanada:13+ (Québec)
Drehorte:
Essaouira, MarokkoMehr ansehen »
Unterhaltsames
Bezüge zu anderen Titeln:
Nimmt Bezug auf Enter the Dragon (1973)Mehr ansehen »
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Unternehmen.
"Marc-André Grondin, der Zac spielt, ist wirklich ein sexy devil mit seinen dunklen intensiven Augen und dem diabolisch-verführerischen Grinsen" - der "filmzentrale"-Kritiker Andreas Busche macht jedenfalls mal keinen Hehl daraus, was viele an diesem Film wirklich fasziniert.
Das kann man verstehen. Wenn man sich aber an die 70er gut erinnert (Jahrgang 50), wegen gewisser heterosexueller Präferenzen Zac eben nur irgendein Junge ist, und einem kein süßer, kleiner Hintern den Blick vernebelt, kommt einem "C.R.A.Z.Y." eben vielleicht nicht mehr so "ehrlich", "witzig", "cool", "intelligent", "elegant", "sensibel", "tiefgründig", "natürlich" und "klischeefrei" vor - ganz im Gegenteil! Wer familiäre Problem-Konstellationen bis zur Karikatur anhäuft, kann einen bestimmten Zuschauertyp vielleicht sogar von Flieges peinlichen Nachmittagsshows abziehen. Man muss nur noch mehr lügen und übertreiben, noch mehr auf die Tränendrüse drücken. Ähnlich, wie es ein Publikum für endlose Gemetzel oder ewige Verfolgungsfahrten gibt, finden sich viele, denen selbst eine "Lindenstraße" noch viel zu lebensnah und realistisch erscheint. Entsprechend hoch ist die Zustimmungsrate zu diesem Film, wie man an den hohen Gebrauchtpreisen erkennen kann.
Wir sehen eine aufgepeppte homosexuelle Selbstfindungs-Story. Papa Möchtegern-Macho lernt auf dem langen Weg seinen schwulen Sohn zu akzeptieren, der sich zunächst nicht recht entscheiden kann, ob der Sex mit sich selbst, der Freundin oder anderen Jungs den Tag retten kann - für ihn selbst sicher spannender als für den Zuschauer. Um die triviale Story etwas aufzubauschen, wird dem erwachenden Männerfreund ein zunehmend verwesender Junkie-Bruder gegenübergestellt. Der lässt zunächst dem begeisterten Al-Bandy-Vater die Brut der unendlich kreißenden Mami noch "per Saldo" erträglich erscheinen. Bis der Junkie-Sohn schließlich dem Dealer seine Kaufkraft final entzieht...
Wem das immer noch nicht reicht, der bekommt dazu noch ein wenig Wunderheiler-Storys mit religiös verbrämter Wahrsagerei; der Verstand, so man ihn nicht abschalten kann, muss schon einiges ertragen bei diesem Film. Motto: Hält sich auf Mamis Geheiß der Knabe mit entrücktem Blick am (Wasser-)Rohr fest, stocken dem Mädel am anderen Ende der Welt die Blutungen. Doch, so und nicht anders läuft das im Film.
Überraschung: Auch ein tränenreiches Ende bleibt dem mitfühlenden Betrachter nicht verwehrt.
Selbstverständlich darf ein Film "crazy" sein. Beispiele dafür, wie man skurrile und kuriose Überzeichnungen gekonnt in einen künstlerisch-gesellschaftlichen Kontext stellen kann, haben Meister wie beispielsweise Almodóvar geliefert - man sollte aber "C.R.A.Z.Y." wirklich nicht mit Filmkunst verwechseln.
Aber guter Geschmack ist bekanntlich nicht alles: Denen, die sich gerne in Pseudo-Problemen wälzen, die es in dieser Überspitzung ausschließlich in der Übertreibung einer zynisch auf Zielgruppen zugeschnittenen Filmproduktion geben kann, wünsche ich von Herzen ein genüssliches Bad im Mathmos - "wie es euch gefällt"! Ob man dem gesellschaftlichen Ansehen der Homosexuellen mit solch spekulativen Werken einen Dienst erweist, mögen die Betroffenen selbst beurteilen. Meiner Meinung nach führt die Gleichstellung von Homosexualität mit "Bad Taste" zu Imageverlusten.
Als Musik wurden, wie man liest für erhebliches Geld, Rechte an bekannten Pop-Nummern von Pink-Floyd über die Stones bis Patsy Cline eingekauft, deren bekanntes Lied "Crazy" auch den Titel des Films lieferte: Für meinen Geschmack das Beste, was der Streifen zu bieten hat.
3* I0021 16.8.2010e 10 Absätze