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Nutzer-Bewertung:
7,9/10   67.870 Bewertungen
Regisseur:
Drehbuchautor (WGA):
Zach Helm (geschrieben von)
Premierendatum:
8. Februar 2007 (Deutschland) mehr
Genre:
Komödie | Drama | Fantasy | Romanze
NewsDesk:
(2 Artikel)
Nutzerkommentare:
Intelligent, vertrackt, bezaubernd, komisch und nachhaltig wirksam mehr (1 insgesamt)

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Besetzung

  (Hauptdarsteller)

Will Ferrell ... Harold Crick

William Dick ... IRS Co-Worker #1
Guy Massey ... IRS Co-Worker #2
Martha Espinoza ... IRS Co-Worker #3
T.J. Jagodowski ... IRS Co-Worker #4

Peter Grosz ... IRS Co-Worker #5
Ricky Adams ... Young Boy

Christian Stolte ... Young Boy's Father
Denise Hughes ... Kronecker Bus Driver
Peggy Roeder ... Polish Woman

Tonray Ho ... IRS Co-Worker #6

Tony Hale ... Dave

Maggie Gyllenhaal ... Ana Pascal
Danny Rhodes ... Bakery Employee #1
Helen Young ... Bakery Customer #1
mehr

Weitere Details

Auch bekannt als:
"Stranger Than Fiction" - USA (Originaltitel)
mehr
Länge:
113 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
1,85 : 1 mehr
Tonverfahren:
Dolby Digital | SDDS | DTS
Altersfreigabe:
UK:12A | Irland:12A | Finnland:K-7 | Australien:M | USA:PG-13 (certificate #42015) | Schweiz:12 (canton of Geneva) | Schweiz:12 (canton of Vaud) | Singapur:PG | Schweden:7 | Deutschland:6 | Portugal:M/12 | Brasilien:10 | Argentinien:Atp | Malaysia:U | Neuseeland:M | Norwegen:11 | Südkorea:12 | Dänemark:7 | Kanada:G (British Columbia/Quebec) | Kanada:PG (Alberta/Manitoba/Nova Scotia/Ontario) | Niederlande:6
Drehorte:
25th Street & Christiana Avenue, South Lawndale, Chicago, Illinois, USA mehr

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:
Nimmt Bezug auf Rain Man (1988) mehr

Intelligent, vertrackt, bezaubernd, komisch und nachhaltig wirksam, 24. November 2009
9/10
Verfasser: Zettelhead aus Deutschland

*** Dieser Kommentar kann Spielverderber enthalten ***

Die selbst-referenzielle Überschneidung von der Erzählerebene und der Handlungsebene ist in der Literatur nichts neues (Alisdair Gray, Flann O'Brian etc.pp.), doch sie wurde noch nie so großartig, subtil und konsequent im Film eingesetzt.

Der Zuschauer betrachtet den Alltag von Harrold, einem nahezu autistischen Steuerbeamten, der von Zahlen besessen ist und unter entsprechenden Zwangshandlungen leidet. Die täglichen Abläufe von Harold werden von einer Stimme aus dem Off kommentiert. Der Moment, in dem Harold diese Stimme aus dem Off selbst zum ersten mal hört und auf sie reagiert, taugt dazu, Kinogeschichte zu schreiben. Die anschließende Suche Harolds nach der Ursache der Stimme, die ihn zuerst zu einer Psychaterin und dann zu einem Literaturprofessor führt, der anschließende Versuch herauszufinden, ob er denn der Held einer Komödie oder Tragödie sei, und schließlich die Suche nach "seinem Autor" sind schlicht brillant angelegt und geschrieben. Die Auflösung dieses Plots ist ebenfalls großartig gelungen, ohne einem unnötigen Rechtfertigungsversuch zu unterliegen.

Das Ende erscheint zunächst als etwas dünn, doch hat sich zu diesem Zeitpunkt eine so komplexe und vielschichtige Selbstreferenz aufgebaut, daß man es sich noch mehrmals durch den Kopf gehen lassen sollte. Die "Errettung" Harolds vor seinem Tod, der von seiner Autorin geplant war und auch im Dienste der Literatur von dem Literaturprofessor als unumgänglich betrachtet wird, wollte man kein Meisterwerk verpfuschen, scheint zunächst wie ein Zugeständnis an das Publikum, das ein Happy End erwartet. Doch bei genauerer Betrachtung folgt es nur der Logik des Buches in das Harold hineingeraten ist. Ursprünglich sollte ihn sein Tod unerwartet, tragisch und ironisch zugleich ereilen, doch da er durch die Erzählerstimme, die ihn begleitet, davon weiß, ist seine Motivation, seinen Tod hinzunehmen, etwas, das der Autorin ein Schlupfloch bietet, ihn zu retten und selbst nicht an einem weiteren "Mord" schuldig zu werden.

Die schauspielerischen Leistungen von Will Ferell und vor allem von Emma Thompson als morbide, schreibblockierte Autorin sind beeindruckend und werden jedem lange im Gedächtnis bleiben. Dustin Hoffman hingegen tritt wie immer routiniert auf, aber nicht so überzeugend wie z.B. in "Last Chance Harvey" (ebenfalls an der Seite von Emma Thompson).

Das einzige, was man dem Film ankreiden könnte, ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen Harold und Ana Pascal entwickelt. Ihre Gründe, sich in ihn zu verlieben, sind schwer nachvollziehbar und Anas Reaktion, als sie ihn schließlich schwer verletzt im Krankenhaus besucht, ist zu lapidar. Aber sonst ist auch Maggie Gyllenhal - wie immer - ganz bezaubernd.

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