Laura Dern'scher Gesichtsvoyeurismus mit fataler Langatmigkeit, 25. September 2009
Verfasser:
bob-ktown aus Deutschland
Extrem drauf gefreut, anfänglich begeistert und dann nur noch
geschlaucht von Lynchs jüngstem Werk. Ich hatte keine Probleme mit den
Zeitsprüngen, sich überlagernden Handlungen und kompletten
Milieu-Umzügen, aber die Masse hat mich dann doch angewidert.
Undurchschaubarkeit ist nicht das Problem, es ist die
Unüberschaubarkeit der Anzahl an Undurchschaubarkeiten. Was bleibt sind
vereinzelte Highlights, die zusammen geschnitten nicht mehr als ein
Drittel des ursprünglichen Films in Anspruch nehmen dürften. Diese sind
meistens dort zu finden, wo Originaltracks eingespielt werden und
hübsche Frauen im Blitzlicht tanzen. Der krude Rest wirkt wie eine
Aneinanderreihung von deleted scenes aus Mulholland Dr. in einer
inszenatorischen Art von Laura Dern'schen Gesichtsvoyeurismus mit
fataler Langatmigkeit. Schade eigentlich, der erste Film von Lynch mit
dem ich überhaupt nichts anfangen kann.
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Laura Dern'scher Gesichtsvoyeurismus mit fataler Langatmigkeit, 25. September 2009

Verfasser: bob-ktown aus Deutschland
Extrem drauf gefreut, anfänglich begeistert und dann nur noch geschlaucht von Lynchs jüngstem Werk. Ich hatte keine Probleme mit den Zeitsprüngen, sich überlagernden Handlungen und kompletten Milieu-Umzügen, aber die Masse hat mich dann doch angewidert. Undurchschaubarkeit ist nicht das Problem, es ist die Unüberschaubarkeit der Anzahl an Undurchschaubarkeiten. Was bleibt sind vereinzelte Highlights, die zusammen geschnitten nicht mehr als ein Drittel des ursprünglichen Films in Anspruch nehmen dürften. Diese sind meistens dort zu finden, wo Originaltracks eingespielt werden und hübsche Frauen im Blitzlicht tanzen. Der krude Rest wirkt wie eine Aneinanderreihung von deleted scenes aus Mulholland Dr. in einer inszenatorischen Art von Laura Dern'schen Gesichtsvoyeurismus mit fataler Langatmigkeit. Schade eigentlich, der erste Film von Lynch mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann.
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