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Piranha (2010)
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Nutzer-Bewertung:
Ihre Bewertung:
Regisseur:
Drehbuchautoren (WGA):
Premierendatum:
20. August 2010 (USA)
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Genre:
Komödie | Horror
Handlung:
Durch ein Erdbeben unter Wasser kommen Schwärme von prähistorischen Piranhas an die Oberfläche des Lake Victoria in Arizona. Leider genau zur Zeit des Spring Breaks, wo Tausende partywütiger junge Leute am und im Wasser feiern.
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NewsDesk:
(111 Artikel)
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(von BlairWitch. 17. Mai 2012, 11:25 AM, PDT)
Piranha 3Dd – Mit R-Rating zum Badespaß: Dimension Films zeigt die ersten Bilder
(von BlairWitch. 11. April 2012, 11:55 PM, PDT)
Piranha 3Dd – Sequel zum Tier-Horror von Dimension Films erhält Altersfreigabe in den USA
(von BlairWitch. 5. April 2012, 10:32 AM, PDT)
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(von BlairWitch. 11. April 2012, 11:55 PM, PDT)
Piranha 3Dd – Sequel zum Tier-Horror von Dimension Films erhält Altersfreigabe in den USA
(von BlairWitch. 5. April 2012, 10:32 AM, PDT)
Nutzerkommentare:
Brüste, Bier und blöde Biester
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Diskussionsforen
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(Hauptdarsteller)| Richard Dreyfuss | ... | Matt Boyd | |
| Ving Rhames | ... | Deputy Fallon | |
| Elisabeth Shue | ... | Julie Forester | |
| Christopher Lloyd | ... | Mr. Goodman | |
| Eli Roth | ... | Wet T-Shirt Host | |
| Jerry O'Connell | ... | Derrick Jones | |
| Steven R. McQueen | ... | Jake Forester | |
| Jessica Szohr | ... | Kelly | |
| Kelly Brook | ... | Danni | |
| Riley Steele | ... | Crystal | |
| Adam Scott | ... | Novak | |
| Ricardo Chavira | ... | Sam | |
| Dina Meyer | ... | Paula | |
| Paul Scheer | ... | Andrew | |
| Brooklynn Proulx | ... | Laura Forester |
Weitere Details
Auch bekannt als:
Länge:
88 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Dolby Digital | DTS
Altersfreigabe:
USA:R (certificate #46308) | Australien:MA | Irland:16 | Malaysia:18 (cut) | UK:18 | Kanada:18A (Ontario) | Südkorea:18 | Kanada:16+ (Quebec) (theatrical rating) | Neuseeland:R18 | Mexiko:C | Indien:A | Finnland:K-18 | Niederlande:16 | Frankreich:-12 | Singapur:R21 | Norwegen:15 | Deutschland:18 | Philippinen:R-13 (MTRCB) | Brasilien:16 | Portugal:M/16 | Schweden:15 | Malaysia:(Banned) (3D Version) | Chile:14 | Peru:18 | Argentinien:16 | Singapur:M18 (edited version) | Südafrika:18LNPS | Hong Kong:III | Japan:R15+ | Spanien:16 | Italien:VM14
Drehorte:
Lake Havasu, Arizona, USA
Firma:
Unterhaltsames
Bezüge zu anderen Titeln:
Ausschnittsweise enthalten in "Ebert Presents: At the Movies: Episode #1.25" (2011)Mehr ansehen »
Mehr ansehen (2 insgesamt) »
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Unternehmen.
*** Dieser Kommentar kann Spielverderber enthalten ***
Der Filmtitel alleine fasst eigentlich schon den ganzen Film zusammen: Piranhas, die in 3D über Menschen herfallen. Achja, und es gibt auch noch einige Brüste zu sehen. Großartig mehr kann man auch nicht zu diesem Film sagen, denn es gibt eigentlich nur die Standard-Horror-Show, die man schon tausendmal gesehen hat und mittlerweile zum Standard geworden ist: Die Filmmacher meinen, man könnte auf Spannung verzichten, solange man nur mit genug Blut und Körperteilen um sich wirft, welche meist zu Chrakteren gehören, deren Dummheit über die ganze Palette von Dummdreist, Dumm-naiv, über Dumm-panisch bis lächerlich Unsympathisch-Dumm erstreckt, wobei natürlich immer die Möglichkeit besteht, dass eine "Person" mehrere Eigenschaften in sich vereint! Die einzigen Charaktere, die man halbwegs leiden kann sind aber wiederum so offensichtlich sympathisch angelegt, dass man einfach schon von Anfang an weiß, dass sie überleben werden. Soweit man das so sagen kann bei dem offenen Ende, das inzwischen auch schon zu einem Horror-Klischee verkommen ist.
Vordergründig geht es in dem Film um einen See, der während des Spring Breaks (den Ferien an amerikanischen Unis) Schauplatz wildester Parties wird. Durch ein Erdbeben wird eine Erdspalte geöffnet, die den See mit einem darunter liegenden, weiteren See verbindet, in dem die titelgebenden Piranhas seit Millionen von Jahren durch Kannibalismus überlebt haben. Soweit so einfallslos und absurd! Diese sind nun frei und machen Jagd auf alles, das knapp bekleidet ist und sich idiotisch verhält. Inmitten des Trubels ist die Familie des weiblichen Scheriffs. Mehr braucht man dazu eigentlich gar nicht sagen, denn alles bewegt sich streng im eng abgesteckten Horrorfilm-Rahmen: Konflikt zwischen Mutter/Teenagerkind und den Kids untereinander -> Teenager ist verantwortungslos-> Kids geraten in Gefahr -> Mutter rettet alle. Der ganze Kinder-Subplot, bei dem die Kinder auf einer Insel stranden, ist nur dazu da, um einen Höhepunkt zu schaffen, der unbeschreiblich dämlich ist, was sowohl Klimax wie Verhalten der Personen angeht: So müssen sich die Akteure von einem sinkenden Boot auf ein Anderes retten und natürlich hangeln sich alle gleichzeitig am Seil entlang, so dass das Seil so weit durchhängt, dass die billig computeranimierten Piranhas einfach nur nach dem Leckerli in Form einer (wie sollte es auch anders sein?) attraktiven Frau zugreifen müssen. So schreibt man Filme heutzutage anscheinend!
Natürlich muss man auch dazu sagen, dass das Ganze auch nicht so ausgelegt war, spannend, clever oder interessant zu sein, sondern das Marketing von Anfang an darauf eher abzielte, attraktive, möglichst nackte Frauen dahinzuschnetzeln (Mehrere Pornostars hatten Cameos). Offensichtlicher kann man Sexismus und Chauvinismus nicht mehr in einem Film verarbeiten. Doch kann man: Jerry O'Connell, der einen schmierigen Sexfilm-Produzenten spielt, dessen Filmchen mehr als nur eine Anspielung auf "Girls Gone Wild" sind. Ob das noch Satire ist oder einfach nur den bereits genannten Sexismus des Filmes relativieren soll, ist unklar, aber auch unwesentlich. Dass O'Connell durch diesen Film von nun an nur noch als der Typ bekannt sein wird, dessen "Familienjuwelen" von Fischen gefressen und in die Kamera gespuckt wurden, ist eine Anekdote, von der man nicht weiß, ob sie witzig oder traurig ist. Dämlicher kann man seine Karriere nicht wegwerfen! Dagegen zaubert es ein Lächeln auf das Gesicht eines jeden Filmfans, wenn man in einer Szene sieht, wie Eli Roth's Kopf zerschmettert wird. Aber das nur am Rande. Im Mittelpunkt steht wie schon gesagt das Gemetzel,welches selbst für Horrorfilme erstaunlich einfallslos ist und einzig auf Schock setzt. Man merkt, dass das 3D nur zu dem Zweck verwendet wurde, um uns die ekligen Metzeleien sprichwörtlich um die Ohren zu hauen. Es gab insgesamt einfach zu viele 3D-Momente, in denen offensichtlich nur mit irgendeinem Zeug (siehe oben) im Gesicht des Zuschauers gewedelt wurde, obwohl sie unnötig waren und zur Story nichts beitrugen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man sich diesen Film nur dann anschauen sollte, wenn man davon absehen kann, dass dieser Film an die niedrigsten Instinkte appelliert, sich keinerlei Mühe macht, diesen Umstand weder zu verstecken noch (selbst-)ironisch zu verarbeiten und dabei noch auf solch ärgerliche Art dumm, unkreativ und spannungsarm ist. Man kann auch einfach nicht den Fakt beiseite schieben, dass der Film für sich nicht in Anspruch nimmt, irgendwie intelligent zu sein, aber das macht einen grottenschlechten Film eben auch nicht besser.