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Drehbuchautoren (WGA):
Hossein Amini (Drehbuch)
James Sallis (Buch)
Premierendatum:
26. Januar 2012 (Deutschland) Mehr ansehen »
Genre:
Krimi | Drama | Thriller
Handlung:
Tagsüber Stuntfahrer und Automechaniker, nachts Fluchtwagenfahrer. Lange Zeit geht dieses Doppelleben gut... Mehr ansehen »
Nutzerkommentare:
Überbewertet... Mehr ansehen (10 insgesamt) »

Diskussionsforen

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Besetzung

  (Hauptdarsteller)

Ryan Gosling ... Fahrer

Carey Mulligan ... Irene

Bryan Cranston ... Shannon

Albert Brooks ... Bernie Rose

Oscar Isaac ... Standard

Christina Hendricks ... Blanche

Ron Perlman ... Nino
Kaden Leos ... Benicio

Jeff Wolfe ... Tan Suit

James Biberi ... Cook

Russ Tamblyn ... Doc

Joe Bucaro III ... Chauffeur (als Joey Bucaro)

Tiara Parker ... Young Woman
Tim Trella ... Hitman #1

Jim Hart ... Hitman #2 (als Jimmy Hart)
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Weitere Details

Auch bekannt als:
Länge:
100 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
DTS | Dolby Digital | SDDS
Altersfreigabe:
UK:18 | Kanada:18A (Alberta/British Columbia/Manitoba/Ontario) | Australien:MA15+ | Irland:18 | Schweden:15 | Singapur:M18 | Kanada:13+ (Quebec) | Frankreich:-12 | Neuseeland:R18 | Norwegen:15 | Schweiz:16 (canton of Vaud) | Schweiz:16 (canton of Geneva) | Niederlande:16 | Indien:A | Malaysia:18 | Japan:R15+ | Südkorea:18 | Philippinen:R-13 (MTRCB) | Hong Kong:III | Deutschland:18 | Portugal:M/16 | Spanien:18 | Argentinien:16 | Brasilien:16 | Chile:14 | USA:R (certificate #46549)
Drehorte:
1710 Naomi Avenue, Los Angeles, California, USAMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:
Enthält ausschnittsweise Daffy Duck's Quackbusters (1988)Mehr ansehen »

5 von 11 Nutzern fanden den folgenden Kommentar hilfreich.
Überbewertet..., 30. Januar 2012
Verfasser: Fledermausmann aus Deutschland

...vielleicht sogar der meiner Meinung nach überbewerteste Film der letzten paar Jahre. Kann die ganzen Kritiken, die hier vom "besten Film seit langem" oder sogar "besten Film überhaupt" sprechen, überhaupt nicht nachvollziehen. Es ist mir ehrlich gesagt schon ein Mysterium.

Aber erstmal vorweg: Ich bin wirklich kein Kunstbanause, besonders was Filme angeht. Ich kann auch sehr gut was mit Streifen anfangen, in denen nicht jede Minute Geballer und Action eingepackt wurde.Im Gegenteil, die ruhigen Filme sind mir sogar oft lieber.

Aber von Drive wurde ich nun doch ziemlich enttäuscht. Trotzdem beginne Ich mal mit den positiven Aspekten: + Die Kamera ist hier wirklich sehr solide, jeder einzelne Take passt perfekt, und die Lichtverhältnisse sind auch schön. Erzeugt einigermaßen Stimmung, auch wenn mich jetzt die Kamera insgesamt nicht total vom Hocker gehauen hat. War mir dann trotz der Perfektion doch etwas zu konservativ und ohne wirkliche Überraschungen.

+ Der Soundtrack ist auch ganz okay, auch wenn ich die zwischendurch eingespielten Songs eher mittelmäßig finde passt aber trotzdem ganz gut zu der Gesamtstimmung des Films.

+ Die Schauspieler können durch die Bank überzeugen, auch wenn für mich nix oscarreifes dabei ist. Mag sein, dass Ryan Gosling in seinen minimalen Gesten überzeugen kann, finde ihn aber dennoch aufgrund seiner ewig langen Pausen und den geistesabwesenden Blicken etwas eintönig und langweilig. Soll sein Charakter noch so originell gespielt sein, hat mich aber einfach nicht vom Hocker gerissen.

So, jetzt zum negativen: - Die Story ist für mich im wahrsten Sinne des Wortes "mittelmäßig", hätte genauso gut der Plot des vierten Transporter-Films sein können. Typische Handlung vom einsamen Helden, der sich in ein Mädchen verliebt, und nun sein Leben riskiert um sie von den Klauen des Bösen zu befreien. Einfach nix neues und eindimensional. Sollen da noch so viele Leute mit ihren tiefen Interpretationsansätzen kommen. Wenn man diesen Film nach Tiefe analysieren kann, dann geht das auch genauso gut bei einem Michael Bay Film. Nur weil die Handlung hier viel ruhiger, langsamer und nahezu ohne Action erzählt wird, heißt das noch lange nicht, dass dieser Film sich in Sachen Anspruch vom Mainstreamfilm abhebt.

- Also wenn ein Film keine große Spannung, Action oder Effekte besitzt, dann muss er mit seinen Schauspielern, Handlungssträngen und Dialogen glänzen. So, Schauspieler waren, wie schon gesagt, "gut". Die Handlung ist für mich, wie auch schon erwähnt, "mittelmäßig". Und schließlich können mich die Dialoge auch nicht wirklich überzeugen. Etlich lange Pausen, jeder starrt den anderen minutenlang an... mag sein, dass diese Art von Gesprächen in Filmen etwas "einzigartiges" sind, aber das macht sie noch lange nicht zu etwas gelungenem. Ist ja toll, dass einige hier in jeder Mimik die möglichen Gefühle eines Charakters herauslesen können... aber wo bleiben denn die genialen sowie tiefgründigen Filmzitate, so wie es sich normalerweise für "Kultfilme" gehört, als was Drive jetzt schon von einer sehr großen Gruppe angepriesen wird? Also wenn mal was gesagt wird in diesem Film, dann ist es auch nicht wirklich was besonderes, bzw. originelles.

- Der Film hat einige Längen. Und das ist bei der recht kurzen Laufzeit von Drive nicht gerade verzeihlich. Soll das langsame Tempo noch so "gewollt" sein... aber selbst wenn die Handlung langsam voranschreitet, sollte das Interesse des Zuschauers immer aufrecht gehalten werden. Natürlich ist der Film nicht "langweilig" in dem Sinne, aber wirklich intensiv, wie ihn manche beschreiben, wirkte er auf mich nicht wirklich. Zu oft kurvt der "Driver" um irgendwelche Straßen bei Nacht. Das baut zwar die einsame und kühle Grundstimmung des Films auf, lässt die gesamte Handlung aber auch ordentlich zäh werden.

FAZIT: Zwar ist Drive aufgrund seiner technischen Perfektion ein solider Film, allerdings ist er mir zu flach, zu langatmig, zu ereignislos, und zu unoriginell was die Story angeht um als "Kultfilm" angesehen zu werden. Insgesamt ist er auf mich einfach etwas "leer". Mich stört es auch etwas, dass bei Filmen, nur aufgrund ihres Hypes, alle positiven Aspekte bis zum Himmel gelobt werden, und negatives plötzlich als gewolltes Stilmittel des Regisseurs angesehen wird. Genauso gut kann jetzt Transformers ein Meisterwerk sein, denn dieser Film will dem Zuschauer ja nur die gewaltig epischen Roboterschlachten in Perfektion zeigen, Story und Charaktere sind NATÜRLICH mit Absicht eindimensional gehalten, ein stilistisches Element, dass den bombastischen Computereffekten Luft zum Atmen gibt (Ironie Aus). Was ich damit sagen will, ist, dass "Drive" sehr viele Schwächen besitzt, die ich ihm nicht verzeihen kann, oder sogar als gewollte Stilmittel ansehe. Wenn man schon solch eine langsame und ereignislose Erzählweise verwendet, sollte die Handlung des Films wenigstens was neues und interessantes sein... ist sie aber nicht.

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