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Drehbuchautoren (WGA):
Roberto Orci (geschrieben von) &
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Premierendatum:
7. Mai 2009 (Deutschland) Mehr ansehen »
Genre:
Action | Abenteuer | Sci-Fi
Handlung:
James Tiberius Kirk (Chris Pine) ist ein Müßiggänger und Raufbold wie er im Buche steht und zeigt kaum Ambitionen irgendetwas mit seinem Leben anzufangen... Mehr ansehen »
Nutzerkommentare:
Der beste Star Trek-Film seit langem Mehr ansehen (1 insgesamt) »

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Weitere Details

Auch bekannt als:
Länge:
127 Min
Land:
USA | Deutschland
Sprache:
Englisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
DTS | SDDS | Dolby Digital | Sonics-DDP (IMAX Fassung)
Altersfreigabe:
USA:PG-13 (certificate #44847) | Südkorea:12 | UK:12A | Niederlande:12 | Irland:12A | Finnland:K-13 | Singapur:PG | Norwegen:11 | Schweiz:10 (canton of Vaud) | Schweiz:10 (canton of Geneva) | Australien:M | Portugal:M/12 | Italien:T | Kanada:G (Quebec) | Kanada:PG (Alberta/British Columbia/Manitoba/Ontario) | Brasilien:12 | Schweden:11 | Philippinen:G (MTRCB) | Hong Kong:IIA | Argentinien:Atp | Peru:PT | Island:10 | Deutschland:12 | Südafrika:10V | Neuseeland:M | Mexiko:B | Frankreich:U | Kanada:PG (Canadian Home Video rating) | Österreich:10 | Dänemark:12 | Dänemark:11 | Malaysia:U
Drehorte:
Bakersfield, California, USAMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:

Der beste Star Trek-Film seit langem, 8. Januar 2012
Verfasser: seelenpfluecker aus Deutschland

*** Dieser Kommentar kann Spielverderber enthalten ***

Star Trek. Das ist die Geschichte von derzeit 11 Filmen (und ab 2012 dann zwölf), die über die Jahrzehnte die jeweiligen Serien ergänzt und/oder fortgeführt haben. Bislang sind dies folgende Filme:

- Star Trek (1979) - Star Trek II: Der Zorn des Khan (1982) - Star Trek III: Auf der Suche nach Mister Spock (1984) - Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart (1986) - Star Trek V: Am Rande des Universums (1989) - Star Trek VI: Das unentdeckte Land (1991) - Star Trek: Treffen der Generationen (1994) - Star Trek: Der erste Kontakt (1996) - Star Trek: Der Aufstand (1998) - Star Trek: Nemesis (2002) - Star Trek (2009)

Der simple Titel des neuesten Ablegers markiert den Neubeginn. Weder Remake, noch Prequel, noch Sequel, sondern ein Relaunch. Denn eines muß man zugeben: die Filme waren zwar allesamt gut, wurden aber immer seichter, vor allem nach dem genialen "First Contact", in dem die Borg die Hauptrolle hatten. Da blieb eindeutig nur noch eines: entweder eine der anderen Serien verwursten, oder einmal etwas Neues wagen. Und das hat man getan. Man merkt dem Film aber deutlich an, daß man nicht komplett von vorne anfangen wollte und nicht auch gleich die Designs änderte. Vielmehr knüpft Star Trek durchaus einen Prequel- Knoten und versetzt den Zuschauer in die Zeit, bevor Kirk Captain der Enterprise wurden. Jeder Fan weiß um die Geschichte, die dann folgt - und so wäre es albern gewesen hier einfach eine aufpolierte Version des längst Bekannten zu präsentieren. Also entschloß man sich, eine neue Zeitlinie zu eröffnen und sich somit ein Hintertürchen zu öffnen in eine Welt, die endlich neue Möglichkeiten bietet, neue Charakterentwicklungen und einen weiteren Ausblick in ein anderes Universum.

Dabei hat man im Design auf die 50er/60er zurückgegriffen und einen charmanten Spagat versucht zwischen dem Stil der TOS und der Neuzeit. So wurde die Enterprise sehr nah am Original gestaltet, aber äußerlich deutlich "gepimpt". Außen stellt alles eine archaisch anmutende Renaissance der 50er und 60er dar, im Innern jedoch herrscht optisch High-Tech pur. Das wirkt cool und ist den Schöpfern gut gelungen; auch wenn ich persönlich die Bratpfannenoptik und die geschwungenen Linien als etwas zu übertrieben empfinde. Aber: warum nicht?

Einen besonderen Faux-pas haben sich die Autoren aber geleistet: Einmal mehr wird ein sog. Schwarzes Loch zuhilfe genommen, um eine Verbindung in die Vergangenheit zu bekommen; Schwarze Löcher sind aber Quanten-Singularitäten und keine Zeit-Wurmlöcher; das sind ultraschwere, extrem kleine Körper mit einem immensen Gravitationsfeld und keine Stargates! Etwas Unverbindliches wie eine "temporäre Singularität" oder "Zeit-Anomalie" wäre hier die glücklichere Wahl gewesen. So offenbaren die Macher unzureichende Kenntnis und Recherche und karikieren das eigentlich schöne Konzept des Science-Fact/Science-Fiction - Märchen hin oder her.

Der aktuellste Film wird mit seiner neuen Zeitlinie (wie oben bereits angedeutet) keine Einmaligkeit bleiben, denn die Schöpfer um J. J. Abrams werden 2012 den nächsten Film rund um einen emotional anfälligeren Spock und den jungen Captain Kirk unters Volk werfen. Ich bin dann auch sehr auf die nächste Story gespannt, die sich dann neuen Horizonten nähern sollte. Der hier vorliegende Film geht nämlich abseits der neuen Möglichkeiten gleichsam stur den Weg der letzten Streifen mit seinen einmaligen Bösewichten, die immer irgendwie zu stereotyp sind und sich alle irgendwie gleichen. Vor allem in den letzten Filmen; zugegeben bei Star Trek I war das anders und dieser Film wird auch sehr kontrovers diskutiert. Und auch Teil IV geht andere Wege. Aber dieses "großes Schiff, böser Gegner, üble Waffen"-Konzept war irgendwie ausgelutscht. Ich finde auch, daß Eric Bana irgendwie blaß blieb. Dem wurde von all den jungen Schauspielern und natürlich Zoe Saldana als Uhura ziemlich die Schau gestohlen, auch wenn außer Karl Urban niemand wirklich herausragt; und auch letztgenannter bekommt kaum eine Chance dazu. Das ganze ist und bleibt eben ein, sehr unterhaltsamer, Action-Film ohne größeren Anspruch, der durch eine brillante Optik, einen tollen Sound und das neue Universum zu überzeugen weiß.

Alles in allem hat mir der Film sehr gefallen, weil er kurzweilig ist und sich selbst nicht ganz ernst nimmt. Lediglich die Sache mit dem Schwarzen Loch hat mich wirklich gestört, aber auch darüber kann man hinwegsehen. Einzig daß man die Supernova auf romulanischer und vulkanischer Seite nicht früher hat kommen sehen, ist vielleicht ein kleiner Logikfehler. Ist aber nicht weiter schlimm.

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