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Regisseur:
Drehbuchautoren (WGA):
Mark Heyman (Drehbuch) and
Andres Heinz (Drehbuch) ...
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Premierendatum:
20. Januar 2011 (Deutschland) Mehr ansehen »
Genre:
Drama | Mystery | Thriller
Handlung:
Nina ist eine der besten Tänzerinnen am Lincoln Center in New York City. Doch sie wird schnell älter und der Druck... Mehr ansehen »
NewsDesk:
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"Jane Got a Gun": Natalie Portman räumt im Wilden Westen auf
 (von Moviejones. 24. Mai 2012, 1:05 AM, PDT)

Natalie Portman bald als Cowgirl
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Nutzerkommentare:
Intensiver Psychothriller mit (kleinen) Schwächen Mehr ansehen (3 insgesamt) »

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Weitere Details

Auch bekannt als:
Länge:
108 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch | Französisch | Italienisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Dolby Digital | DTS | SDDS
Altersfreigabe:
USA:R (certificate #46261) | Deutschland:16 (f) | Kanada:14A (Alberta/British Columbia/Manitoba/Ontario) | Kanada:13+ (Quebec) | UK:15 | Irland:16 | Südkorea:18 | Chile:14 | Singapur:M18 (cut) | Australien:MA | Malaysia:18 (zensierte Fassung) | Schweiz:14 (canton of Vaud) | Schweiz:14 (canton of Geneva) | Portugal:M/16 (Qualidade) | Brasilien:16 | Japan:R15+ | Philippinen:R-13 (MTRCB) | Peru:14 | Argentinien:16 | Schweden:15 | Niederlande:16 | Südafrika:16LV | Neuseeland:R16 | Italien:VM14
Drehorte:
Bowling Green, Lower Manhattan, Manhattan, New York City, New York, USAMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:
Ausschnittsweise enthalten in "Breakfast: Episode dated 28 February 2011" (2011)Mehr ansehen »

2 von 2 Nutzern fanden den folgenden Kommentar hilfreich.
Intensiver Psychothriller mit (kleinen) Schwächen, 3. März 2011
Verfasser: Bruce Bronco aus Deutschland

*** Dieser Kommentar kann Spielverderber enthalten ***

Dieser Film ist ein zweischneidiges Schwert: Da, wo er durch die Bildsprache und Atmosphäre sehr intensiv auf den Zuschauer wirkt, nutzt er durch klischeehafte Charaktere sein Potenzial nicht vollends aus.

Kurz zusammengefasst geht es um die Ballettänzerin Nina, die ihre große Chance auf ihren Durchbruch wittert, dafür aber ihre Grenzen erfahren muss, um alle Facetten ihrer selbst in die Rolle einbringen zu können. Dabei verliert sie sich immer mehr in den (Un-)Tiefen ihrer Psyche.

In seinem Aufbau ist "Black Swan" doch sehr behäbig, aber das ist dem Spannungsbogen geschuldet, so dass er in der letzten halben Stunde so richtig losschlagen kann. Denn dort entwickelt der Film die großartige, tiefe Schlagkraft, für die er zurecht geschätzt und gelobt wird! Wenn sich die Nahaufnahmen auf Portmans Gesicht konzentrieren, ihr Charakter Seelenqualen erleidet und dazu Mozarts weltberühmte Melodien unerbittlich und gnadenlos auf den Betrachter eindreschen, erlebt der Film seine wahren Höhepunkte. Insgesamt ist die ganze Aufführung, was Szenenbild, Dramaturgie, Cinematografie und Schnitt angeht ohne Übertreibung ganz großes, beeindruckendes und vor allem sehenswertes Kino! Genau dafür bezahlt man Eintritt!

Nun zu der stumpfen Seite: Wie bereits angedeutet braucht der Film sehr lange, bis er dort ankommt, wo er seine ganze immense Wucht entfalten kann. An sich ist das ja wahrlich nichts schlechtes, aber in dieser Zeit müssen wir uns mit Charakteren herumschlagen, die recht schablonenhaft und voller Klischees gezeichnet wurden: Da ist die sensible, beschützte, sexuell und persönlich gehemmte Tänzerin, die auf ihren Durchbruch hofft, immer unterstützt durch ihre treibende, überengagierte, kontrollierende Mutter, die ihre eigene Mittelmäßigkeit durch den Erfolg ihrer Tochter auszugleichen versucht. Der Regisseur ist der typische Macher, der zwischen Grobheit, Perfektionismus und Notgeilheit das letzte von seinen Darstellern fordert. Dazu kommt dann noch der abgehalfterte Star, der den Abstieg nicht verkraftet. Und natürlich darf auch die Neue (Lily) als Gegenspielerin nicht fehlen, die der Hauptakteurin durch (neue) Sichtweisen und ihrer (wen wundert's sexuellen und persönlichen) Unbeschwertheit so diametral entgegengesetzt wurde, dass es doch eine Spur zu sehr ins Auge sticht, um noch als "subtil" zu gelten! Insgesamt wirkt Lily doch in gewisserweise als weiblicher Tyler Durden, der aus dem Film/Buch "Fight Club" bekannt ist: So braucht Nina Lily als Vehikel, um eben jene Hemmungen zu überwinden, die sie davon abhalten, genau die Rolle zu verkörpern, die von ihr gefordert wird. Wobei hier nicht so offensichtlich ist, dass diese Figur nur der Fantasie des Protagonisten entspricht; Der Rest bleibt der Interpretation vorbehalten. Nichtsdestotrotz ist aber unbestritten, dass diese Figur zur Verwandlung von Nina unbedingt beitragen musste und deshalb dramaturgisch notwendig war. Trotzdem bleiben Parallelen nicht übersehbar und während des gesamten Filmes lag diese "Plot-Twist"- Stimmung in der Luft, welche am Ende in dieses "Ich-habs-doch-geahnt"- Gefühl mündet. Das hätte nicht sein müssen.

Insgesamt bleiben alle Figuren doch recht blass und so funktioniert der Film nicht recht als Charakterstudie. Desweiteren ist es auch kein Tanzfilm, denn das würde ihm auch einfach nicht gerecht werden! Stattdessen ist der Film ein waschechter Psychothriller im eigentlichen Sinn, weil er trotz aller Längen von Beginn an diese unheimliche Atmosphäre etabliert, die den Höhepunkt gleich zu Beginn unvermeidbar macht, wobei wir nicht wissen, ob dieser Höhepunkt in einer Katastrophe oder eher in Katharsis endet. Und da genau das offen gelassen wird, trägt zur letztendlich wahren Größe dieses Filmes maßgeblich bei! Und das man sich bei manchen Passagen unweigerlich an den großen Kubrick erinnert fühlt, schadet dem Film auch nicht, im Gegenteil!

Fazit: Trotz gewisser Schwächen und Längen ein technisch sehr hochwertiger Film, der im Gedächtnis hängen bleibt!

Gute 7 von 10 Sternen! Sehenswert!

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