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Regisseur:
Drehbuchautor:
Neil Marshall (geschrieben von)
Premierendatum:
22. April 2010 (Griechenland) Mehr ansehen »
Genre:
Action | Abenteuer | Drama | Geschichte | Thriller | Krieg
Handlung:
Gegen Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus zieht eine römische Strafexpedition hoch in den britischen Norden... Mehr ansehen »
Nutzerkommentare:
Ernsthafter Film mit tiefgründiger Atmosphäre Mehr ansehen (1 insgesamt) »

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Besetzung

  (Hauptdarsteller)

Michael Fassbender ... Centurion Quintus Dias
Andreas Wisniewski ... Commander Gratus

Dave Legeno ... Vortix

Axelle Carolyn ... Aeron

Dominic West ... General Titus Flavius Virilus

Dhaffer L'Abidine ... Arm Wrestling Opponent (als Dhafer L'Abidine)

JJ Feild ... Thax
Lee Ross ... Septus

David Morrissey ... Bothos
Simon Chadwick ... Carlisle Messenger

Ulrich Thomsen ... Gorlacon
Ryan Atkinson ... Gorlacon's Son

Paul Freeman ... Governor Julius Agricola

Olga Kurylenko ... Etain
Jake Maskall ... Roman Officer Argos (als Jake Maskell)
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Weitere Details

Auch bekannt als:
Länge:
97 Min
Land:
UK | Frankreich
Sprache:
Englisch | Gaelic
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Dolby Digital
Altersfreigabe:
Irland:15A | UK:15 | Niederlande:16 | USA:R (certificate #46164) | Norwegen:15 | Finnland:K-15 | Australien:MA | Südkorea:18 | Singapur:M18 | Malaysia:18 | Kanada:18A (Ontario) | Deutschland:18 | Argentinien:16
Drehorte:
Alice Holt Forest, Hampshire, England, UKMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:

1 von 1 Nutzern fanden den folgenden Kommentar hilfreich.
Ernsthafter Film mit tiefgründiger Atmosphäre, 19. Januar 2011
Verfasser: Markus H aus Deutschland, Hessen

Neil Marshalls „Centurion" spielt 117 v. Chr. im Krieg zwischen Römern und Pikten in Schottland. Genauer handelt die Geschichte von sieben römischen Soldaten der neunten Legion, welche nach einem verheerenden Angriff der Pikten versuchen, lebend aus dem feindlichen Gebiet zurück in ihre Garnison zu gelangen.

Dieser grobe Story-Überblick soll jedoch keinesfalls suggerieren, die Geschichte sei zu flach angelegt. Zwar mögen die überraschenden Szenen rar gesät sein, jedoch verfügt der Film über einige weniger zu erwartende Wendungen und wird zu keinem Zeitpunkt erzählerisch paradox oder unsinnig. Hinzu kommt ein in Filmen selten gesehenes retardierendes Moment kurz vor Schluss, welches zu einem Würdigen und stimmigen Ende beiträgt. Ebenfalls handelt Marshalls Geschichte nicht von einem flapsigen „Gut gegen Böse"; seine Charaktere, sowohl auf piktischer als auch römischer Seite, handeln Nachvollziehbar. Allerdings scheint sich Marshall für „seine" Pikten stark bei „Braveheart" bedient zu haben; zumindest werden dem Ein oder Anderen gewisse Parallelen auffallen.

Atmosphärisch macht der Film alles richtig. Obwohl das Bild von kalten Farben geprägt ist, wird der Anblick nicht zu trist. Im Gegenteil: Einige Szenen zeichnen sich durch einen fast malerischen Anblick aus. Die Landschaft und Kälte der Szenen untermalt perfekt die Stimmung der Handlung, welche von kompromissloser Gewalt geprägt ist. Hierbei hebt sich das Blut von der restlichen Farbgebung nahezu „leuchtend" ab und deutet so auf die allgegenwärtige Präsenz von Gefahr und Gewalt hin. Dennoch wirkt diese drastische Darstellung nicht lächerlich: Die schnellen Kamerawechsel während den Schlachten verhindert das wahllose verkommen von „Centurion" zu einem belanglosen Splatterfilm, da sie die explizite Darstellung des „Abschlachtens" gekonnt schnell aus dem Blickfeld nehmen, ohne dabei die wesentlichen Elemente der „Tötungszene" zu vernachlässigen oder gar nervig zu wirken. Die gute und stimmige Maskenarbeit vervollständigt dieses Bild.

Die Hintergrundmusik begleitet den Film größtenteils unauffällig und fügt sich nahtlos in die Szene ein. Während der Kampfszenen ist sie wenig vernehmlich, da hier mehr Wert auf eine realistischere Geräuschkulisse gelegt wird, sprich dem Klirren von Waffen und Geschrei der Soldaten. Je schneller eine Szene wird, desto vernehmlicher wird auch die Musik und so erschallen laute dumpfe Trommeln, sollten beispielsweise Soldaten fliehen müssen.

Die Schauspieler spielen ihre Rollen überzeugend. Nur von Olga Kurylenko hätte ich durchaus mehr erwartet, da ihr Part ohne Worte auskommen muss. Auch die Charaktere selbst wirken lebendig durch ihre jeweiligen verschiedenen Feinheiten und den teils bissigen Humor, welcher sich gut in das stereotypische Bild eines Soldaten einfügt.

Aufgrund der ernsten Geschichte und kompromisslosen sowie schön anzusehenden Darstellung kann ich diesen Film nur empfehlen.

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