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The Social Network (2010)
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Übersicht
Nutzer-Bewertung:
Ihre Bewertung:
Regisseur:
Drehbuchautoren (WGA):
Premierendatum:
7. Oktober 2010 (Deutschland)
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Genre:
Biographie | Drama
Handlung:
Als der Harvard Student Mark Zuckerberg sich eines einsamen Herbstabends an seinen Computer setzt und beginnt sich in die Netzwerke seiner Universität zu hacken und Informationen über die weiblichen Studentinnen ins Netz zu stellen...
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NewsDesk:
(504 Artikel)
The Social Network: Was ist aus den Begründern und den Stars des Films geworden?
(von E! Online - Deutschland. 21. Mai 2012, 2:34 AM, PDT)
Filmnews in der Übersicht vom 18. Mai 2012
(von negativ-film.de. 19. Mai 2012, 10:54 AM, PDT)
Dreharbeiten zu jOBS mit Ashton Kutcher starten im Juni
(von kinofilme. 19. Mai 2012, 8:52 AM, PDT)
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(von kinofilme. 19. Mai 2012, 8:52 AM, PDT)
Nutzerkommentare:
Ein wundersames Schauspiel zum Staunen und zur Freude
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Diskussionsforen
Plaudern Sie über diesen Film mit anderen Nutzern im IMDb Diskussionsforum für The Social Network (2010)Besetzung
(Hauptdarsteller)| Jesse Eisenberg | ... | Mark Zuckerberg | |
| Rooney Mara | ... | Erica Albright | |
| Bryan Barter | ... | Billy Olsen | |
| Dustin Fitzsimons | ... | Phoenix Club President | |
| Joseph Mazzello | ... | Dustin Moskovitz | |
| Patrick Mapel | ... | Chris Hughes | |
| Andrew Garfield | ... | Eduardo Saverin | |
| Toby Meuli | ... | Phoenix Member Playing Facemash | |
| Alecia Svensen | ... | Girl at Phoenix Club | |
| Jami Owen | ... | Student Playing Facemash | |
| James Dastoli | ... | Student Playing Facemash | |
| Robert Dastoli | ... | Student Playing Facemash | |
| Scotty Crowe | ... | Student Playing Facemash | |
| Jayk Gallagher | ... | Student Playing Facemash | |
| Marcella Lentz-Pope | ... | Erica's Roommate |
Weitere Details
Auch bekannt als:
Länge:
120 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch | Französisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Dolby Digital | DTS (als dts) | SDDS
Altersfreigabe:
Irland:15A | USA:PG-13 (certificate #45861) | UK:12A | Kanada:14A (Ontario) | Südkorea:15 | Schweiz:12 (canton of Geneva) | Schweiz:12 (canton of Vaud) | Singapur:NC-16 | Japan:PG12 | Norwegen:A | Malaysia:18 | Schweden:Btl | Philippinen:R-13 (MTRCB) | Portugal:M/12 | Australien:M | Brasilien:14 | Chile:Y7 | Deutschland:12 | Kanada:G (Quebec) | Kanada:PG (Alberta/British Columbia/Manitoba) | Hong Kong:IIB | Argentinien:13 | Peru:14 | Niederlande:12 | Südafrika:13LS | Neuseeland:M | Österreich:12 | Spanien:7 | Frankreich:U
Drehorte:
Andover, Massachusetts, USAMehr ansehen »
Firma:
Unterhaltsames
Bezüge zu anderen Titeln:
Bezug enthalten in "Ebert Presents: At the Movies: Episode #2.16" (2011)Mehr ansehen »
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Unternehmen.
*** Dieser Kommentar kann Spielverderber enthalten ***
David Fincher hat mit The Social Network" ein faszinierendes Filmwerk geschaffen, von dem ich ganz bewusst und ohne sich in den Chor üblicher Allgemeinplätze einzureihen, als Meisterarbeit im alten Sinne spreche, obwohl er ein sehr moderner Film ist. Die Beteiligten, ob Kamera, Schnitt, Beleuchtung, Set-Design und Musik haben als Team eine der besten Produktionsleistungen der letzten Jahre erbracht, einige davon sind herausragend, etwa Drehbuch, Regie, Schauspiel und selten genannt die Tonmischung, die außergewöhnlich gelungen ist.
Das Werk, das sich in detaillierter Beobachtung, mit den persönlichen Entwicklungen und Beziehungen der Menschen beschäftigt, die hinter der Webseite Facebook" stehen (oder stehen möchten), und nur partiell Wirkung und Bedeutung von Facebook" selbst zeigt, birgt, obschon als Ganzes ungemein homogen, einige atemraubende Sequenzen die bald schon als Zitate mit hohem Wiedererkennungswert Anwendung finden werden, wie der High-Speed-Eröffnungsdialog, ein verbaler Anfalls- und Überfallsartiger Kampf von Emotion und Intellekt oder die wundersame Analyse, in der Musik-Clip-artig entrückend, inszenierten Sezierung des Scheiterns der Träume zweier Antagonisten des "Facebook"-Gründers Mark Zuckerberg mit der an Walter/Wendy Carlos erinnernden Interpretation klassischer Musik für Stanley Kubrick in Clockwork Orange" (1971), in diesem Fall von Griegs Peer Gynt" durch Trent Reznor und Atticos Ross. Nicht nur der speziellen Hinweise und Samples im Score wegen, könnte man The Social Network", als geistigen Nachfolger von Finchers 1999er-Film Fight Club" begreifen. Beide Filme thematisieren zwanghaft erlittene Traumas und den Verlust und den Kampf um soziale Bindungen, beziehen sich auf den Zeitgeist, den Zwang zum Erfolg um den Preis des Seelenfriedens und sind, jeder auf seine Weise, als Thriller inszeniert. Aber das nur ein Nebenbeigedanke wobei man schon sagen kann, das The Social Network" weitaus mehr Mind-Thriller ist, als es Christopher Nolans spannender, aber nur partiell gelungener Inception" (2010) war.
Nicht nur die visuelle Inszenierung betreffend, ist David Fincher der zurzeit talentierteste Regisseur, der sich dem digitalen Medium verschrieben hat, kein Film, der in DV gedreht wurde reicht an Finchers Zodiac" (2007) und The Social Network" heran. Mit 120 Minuten Spieldauer, hätte der reizvollste Dialogbestimmte Film unserer Tage, nach dem spritzig-energetischen Drehbuch von Aaron Sorkin, durchaus eine halbe Stunde länger dauern können. Nicht weil die Geschichte in zu kurzer Zeit erzählt wird, im Gegenteil, Tempo und Länge harmonisieren vortrefflich, sondern weil man nicht genug bekommt, von dem die Sinne und den Geist stimulierenden Geschehen, ähnlich wie es einen 1983 mit Peter Greenaways The Draughtsman's Contract" (Der Kontrakt des Zeichners") erging. Sprache und ihre hypnotisierende Darstellung werden auch hier zum tief befriedigenden Erlebnis. Selten machen Worte im Kino solche Freude, wobei ich mich hier auf die Originalfassung beziehe, also keine Angaben zur Qualität der deutschen Synchronisation gemacht werden können.
Einziger Minuspunkt, den man aber nicht den Filmemachern ankreiden kann, ist die, zwar wirksame, aber eher als peinlich zu empfindende Medienkampagne die den Film unterstützt. Dazu zählen nicht nur die Trailer (in dem der Charakter des Herrn Zuckerberg als Punk bezeichnet wird, was soweit von jeder Realität und dem Filmgeschehen ist, das man sich wundert welchem Genie dieser Einfall gekommen sein mag), sondern auch die Berichterstattung der Medien zum Film und seinem Ereignis. Die Einfallt von Journalisten und auf diesem Gebiet Tätigen wird nur noch von der Dummheit jener übertroffen, die auf solche Betitelungen wie Der Film der unsere Generation definiert" hereinfallen. Was für ein Schwachsinn. Dem Film ist es nicht an zulasten, das diese und andere Peinlichkeiten, interessierten Zuschauern, womöglich die Freude am Kinobesuch vergällen.
Unberührt davon, bleibt Finchers neuer Spielfilm eine kunstvolle, wie unterhaltsame Wunderarbeit, die den Zauber eines Kinoerlebnisses verbreitet, das lange nach wirkt. Jenen, die der Meinung sind, sie möchten warten bis die DVD erscheint, sei ans Herz gelegt, das Werk im Kino, auf der großen Leinwand zu sehen, dort wo es als großer Film hingehört, wo seine Wirkung seine ganz eigene ist. Vor und mit Jacques Audiards Un Prophète" (Ein Prophet") ist David Finchers The Social Network" der Film des Jahres 2010.