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Regisseur:
Drehbuchautor (WGA):
Ehren Kruger (geschrieben von)
Premierendatum:
29. Juni 2011 (USA) Mehr ansehen »
Genre:
Action | Abenteuer | Sci-Fi
Handlung:
Die Decepticons sinnen nach ihrer beschämenden Niederlage auf Rache. Die Gelegenheit zur Vergeltung ergibt sich... Mehr ansehen »
Nutzerkommentare:
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Weitere Details

Auch bekannt als:
"Transformers: Dark of the Moon" - USA (Originaltitel)
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Länge:
USA:154 Min | Argentinien:157 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
Dolby Digital | DTS | SDDS
Altersfreigabe:
USA:PG-13 | Irland:12A | Kanada:PG (Ontario) | Singapur:PG (original rating) | Südkorea:12 | Schweiz:12 (canton of Vaud) | Schweiz:12 (canton of Geneva) | Dänemark:11 | Philippinen:G (MTRCB) | Portugal:M/12 | Argentinien:13 | Brasilien:12 | Schweden:11 | Indien:U/A | Kanada:G (Quebec) | Japan:G | Deutschland:12 | Niederlande:12 | Singapur:PG13 (re-rating) | Italien:T | Malaysia:PG-13 | UK:12A
Drehorte:
Paramount Studios - 5555 Melrose Avenue, Hollywood, Los Angeles, California, USAMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:
Enthält ausschnittsweise "The O'Reilly Factor" (1996)Mehr ansehen »

1 von 2 Nutzern fanden den folgenden Kommentar hilfreich.
stumpfe Action der Marke Bay, 14. November 2011
Verfasser: Andreas Stadler aus http://darkagent.blog.de/

Als Regisseur Michael Bay vor ein paar Jahren beschloss die Geschichte vom Spielzeug der Firma Hasbro zu verfilmen, hätte damals wohl keiner an einen derartigen Triumpf gedacht. Nach dem 2007 erschienenen und erfolgreichen Film „Transformers" folge schließlich 2009 der zweite Teil mit dem Beinamen „Revenge of the Fallen". Der dritte Teil war als Abschluss einer Triologie geplant und sollte in jeglicher Beziehung den ultimativen Höhepunkt darstellen.

Wenn man Bays Filme so kurz als möglich beschreiben will bleibt eigentlich nur „ka-bumm" über. Er ist einer der Männer in Hollywood, wo es weniger darum geht eine Geschichte zu erzählen, als darum Dinge möglichst eindrucksvoll in die Luft zu jagen - und genau das will der Zuschauer von ihm auch sehen. Allerdings nimmt sich Mr. Bay wie auch in den anderen beiden Teilen hier genug Zeit für die Geschichte rundherum - bzw. findet das Rundherum in diesem Film in erster Linie am Anfang statt.

Die erste Stunde wirkt wie eine schräge, aber gut gemachte Komödie. Voll gepackt mit schrägen Ideen und perfekt zündenden Pointen ist sie extrem unterhaltsam und würde für sich schon einen Kinobesuch rechtfertigen, wäre da nicht der restliche Film. Der besteht zwar aus der gewollten, auf Hochglanz polierten Action, hier jedoch hat es der Meister der Zerstörung meiner Meinung nach deutlich übertrieben.

Nicht nur dass einzelne Szenen deutlich zu lang wirken während auf andere Szenen, die für den logischen Zusammenhang wichtig gewesen wären, ganz verzichtet wurde - nein der Durchschnittszuschauer hat es auch nach spätestens einer Dreiviertelstunde begriffen: hier geht im wahrsten Sinne des Wortes die Welt unter. Wenn man sich als Zuschauer gelangweilt die nächste Szene wünscht, dann war es wohl zu viel.

Was den Film an sich betrifft, hat man sich das „dark" aus dem Titel wohl zu Herzen genommen. Während in „Transformers: Revenge of the Fallen" bunter Humor im Vordergrund stand wird es hier doch sehr düster und brutal. Da werden schon einmal Menschen aus Fenstern geworfen, regelrecht pulverisiert oder abseits der Kamera abgeschlachtet und Autobots in vermeintlich tragischen Szenen exekutiert. Zwar ist es schön dass sich Bay hier die Kritik bezüglich des zweiten Teils zu Herzen genommen hat, dafür hat er wieder einmal bewiesen, wie sehr er zu Extremen neigt.

Wer die anderen beiden Transformers-Teile kennt weiß, dass Michael Bay zweifellos eine Schwäche für das amerikanische Militär hat. Auch im dritten Teil dürfen Männer in Uniform scharf auf Riesenroboter schließen - aber das ist nicht das eigentliche Problem. Das Problem - zumindest wenn man sich nicht den Amerikanern verbunden fühlt - ist, dass das Militär wieder einmal zu viel vorkommt und die coolen Transformers gegen Transformers-Kämpfe zu kurz.

Auch beim Cast hat man im dritten Teil versucht das Unglaubliche möglich zu machen. Neben den bereits bekannten Namen hat man viele berühmte Gesichter engagiert, die in meist schrägen Rollen den Film aufwerten. Da hätten wir zum Beispiel „Grey's Anatomy" Star Patrick Dempsey, der sich neben seinen Doktorspielchen sonst ja eher in Komödien heimisch fühlt - der aber hier auch als schmieriger Milliardär perfekt funktioniert.

Wirklich schräge Vögel spielen dürfen John Malkovich und der aus „Serenity" bekannte Schauspieler Alan Tudyk. Ebenfalls sehr amüsant war der kurze Auftritt von „Hangover" Schauspieler Ken Jeong, der sich auf seltsame Rollen spezialisiert zu haben scheint. Eine Tatsache die den Film unglaublich aufwertet (wenn auch vermutlich in erster Linie in der englischen OV) ist die Tatsache, dass Leonard Nimoy einen tragenden Part des Filmes übernommen hat, wenn auch nur stimmlich. Er verleiht dem Sentinel Prime mit seiner Stimme Leben und das gewisse etwas - außerdem funktionieren die Star-Trek Anspielungen so um Welten besser! Eine positive Überraschung für mich war der weibliche Hauptpart und Megan Fox-Ersatz Rosie Huntington. Die kann nämlich entgegen so mancher bösen Behauptung durchaus sprechen. Zwar merkt man stellenweise, dass sie keine Schauspielerin ist und es in erster Linie ihre Aufgabe ist gut auszusehen - das macht sie aber ausgezeichnet.

Jetzt mag der eine oder andere Leser meinen, mir habe der Film gar nicht so schlecht gefallen. Leider sei gesagt, der Film besteht zu gut zwei Drittel aus stumpfer, in die Länge gezogener, wenn auch bildgewaltiger Action.

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