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Regisseur:
Drehbuchautor (WGA):
J.J. Abrams (geschrieben von)
Premierendatum:
10. Juni 2011 (USA) Mehr ansehen »
Genre:
Mystery | Sci-Fi | Thriller
Handlung:
Eine US-Kleinstadt im Jahr 1979. Nach dem Tod seiner Mutter ist der 13- jährige Joe allein mit sich und seiner Trauer... Mehr ansehen »
Nutzerkommentare:
die perfekte Mischung macht den perfekten Film Mehr ansehen (2 insgesamt) »

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Weitere Details

Auch bekannt als:
Länge:
112 Min
Land:
USA
Sprache:
Englisch
Farbe:
Farbe
Seitenverhältnis:
2,35 : 1 Mehr ansehen »
Tonverfahren:
SDDS | DTS | Dolby Digital
Altersfreigabe:
Singapur:PG | Kanada:PG (Ontario) | UK:12A | Neuseeland:M | Australien:M | Malaysia:PG-13 | Südkorea:12 | USA:PG-13 (certificate #46736) | Irland:12A | Japan:G | Schweiz:12 (canton of Vaud) | Schweiz:12 (canton of Geneva) | Portugal:M/12 | Niederlande:12 | Schweden:11 | Brasilien:12 | Argentinien:13 | Finnland:K-13 | Italien:T | Indien:U/A | Deutschland:12 | Frankreich:U
Drehorte:
DeStefano's, Follansbee, West Virginia, USAMehr ansehen »

Unterhaltsames

Bezüge zu anderen Titeln:
Nimmt Bezug auf Dawn of the Dead (1978)Mehr ansehen »

die perfekte Mischung macht den perfekten Film, 4. Januar 2012
Verfasser: Andreas Stadler aus http://darkagent.blog.de/

Bei diesem Film haben sich die richtigen zwei gefunden: Produzent Steven Spielberg (Regielegende, bekannt für "E.T.", "Indiana Jones" 1-4, "Jurassic Park" 1 und 2, "Schindlers Liste" uvm.) und Regisseur und Drehbuchautor J.J. Abrams, der hiermit erst - nach "Mission Impossible 3" und dem genialen "Star Trek" Reboot - seinen dritten Kinofilm abliefert, doch spürbar einiges an Erfahrung durch seine erfolgreichen Serien ("Alias", "Lost") gesammelt hat.

Überhaupt ist Super 8 einer jener Filme, bei dem einfach die Mischung stimmt. Hier trifft eine detaillierte und vor allem liebevoll gemachte Hommage an das Genrekino der 1970er und 1980er Jahre auf die Möglichkeiten modernster Technik, echte Menschen führen durch eine berührende Geschichte und zwischendurch brechen so gewaltige Actionsequenzen über den Zuschauer herein, dass man davon beinahe - im positiven Sinne - überwältigt wird.

Abrams hat ein sehr gutes Gespür dafür, wann ruhige Momente bzw. wann Action angesagt ist und wann der eine oder andere Schreckmoment eingebunden werden sollte. Dadurch hat der Film so gut wie keinen Leerlauf, da langweilige Daueractionszenen vermieden werden und die Charaktere genug Zeit haben, dem Zuschauer ans Herz zu wachsen, was die Spannung an manchen Stellen noch greifbarer macht. Überhaupt habe ich mich wieder wie ein Kind gefühlt, erinnert Super 8 doch so angenehm an die filmischen Erlebnisse meiner Jugend.

Neben den großteils toll geschriebenen Figuren, die das Herz ansprechen, sorgen die spektakulären Effekte für bombastische Schauwerte. Explodierende Zugwagons, dauerfeuernde Panzer, herum fliegende Autos, das alles sieht wirklich realistisch aus und funktioniert toll als Gegenpol zum ruhigen Alltagsleben in der Kleinstadt. Genau wie das Wesen aus dem Zug, das zwar klar als Alien erkennbar ist, doch trotzdem ein sehr individuelles Aussehen hat. Es ist wohl vor allem Abrams selbst zu verdanken, der alle Fäden zusammenführt und dafür sorgt, dass diese Elemente alle so toll miteinander harmonieren bzw. funktionieren.

Darstellerisch wird der Film ja vor allem von Kindern getragen doch keine Angst, hier wurde beim Casting alles richtig gemacht. Die erst 1998 geborene und bereits seit 2001 vor der Kamera stehende Elle Fanning (Dakota Fannings kleine Schwester), ist für mich das klare Highlight. Sie hat die Schauspielgene wohl von Geburt an im Blut und kann auch schon auf eine für ihr Alter beeindruckende Filmographie zurückblicken. Ihre Rolle wechselt im Laufe der Handlung von unnahbar cool zu zerbrechlich und Nähe suchend, man kann lachen und weinen mit ihr und wünscht sich einfach nur, dass für sie alles gut wird.

Der zweite jugendliche Hauptdarsteller Joel Courtney ist im Gegensatz zu Fanning eine echte Neuentdeckung. Super 8 ist sein allererster Film und dafür ist seine Performance richtig gut. Als sein Filmvater blieb mir Kyle Chandler (King Kong, Friday Night Lights) in Erinnerung, dessen innere Zerissenheit klar von seinem Gesicht ablesbar ist, da er sowohl beruflich als auch privat über sich hinauswachsen muss. Die restlichen Jungstars hauchen ihren Figuren ebenfalls mit Leichtigkeit Leben ein, vor allem der jugendliche Humor kommt bei den teilweise schrägen Dialogen sehr schön zur Geltung.

Insgesamt also ein Film mit Herz, tollen Schauspielern, einer menschlichen Story und übernatürlichen Elementen und das alles perfekt kombiniert und inszeniert. Weiter so Mister Abrams und bitte machen sie auch in Zukunft noch viele schöne Filme.

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