IMDb >
Pixelschatten (2011) (TV)
Übersicht
HauptübersichtDetailangabenBesetzung und CrewBeteiligte FirmenKritiken
NutzerkommentareExterne KritikenIhre BewertungDiskussionsforumInhaltsangaben & Dialogzitate
InhaltsangabeWeitere Angaben
EinspielergebnisseStarttermineDrehorteTechnische AngabenNewsDeskWerbematerial
FotogalerieExterne Links
Offizielle WebsitesPixelschatten (2011) (TV) Mehr auf IMDb.com »
Übersicht
Nutzer-Bewertung:
Ihre Bewertung:
Regisseur:
Drehbuchautor:
Premierendatum:
8. Mai 2011 (Deutschland)
Mehr ansehen »
Genre:
Drama
Nutzerkommentare:
Pixel's Schatten in neuem Licht
Mehr ansehen (2 insgesamt) »
Diskussionsforen
Plaudern Sie über diesen Film mit anderen Nutzern im IMDb Diskussionsforum für Pixelschatten (2011)Besetzung
(Auswahl der im Abspann genannten Besetzung)| Ben Gageik | ... | Pixel | |
| Zora Klostermann | ... | Suse | |
| Adrian Thomser | ... | Lutz | |
| Julia Globig | ... | Dunia | |
| Sven Gey | ... | Robert | |
| Caroline Süren | ... | Caro | |
| Jana Wincheringer | ... | Jana | |
| Sebastian Witte | ... | Sebot | |
| Rebecca Werdehausen | ... | Beccs | |
| Amina Eisner | ... | Katha | |
| Mathias Manglus | ... | Matze | |
| Leonie Ahmer | ... | Leonie |
Weitere Details
Länge:
85 Min
Land:
Deutschland
Sprache:
Deutsch
Farbe:
Farbe
Drehorte:
Münster, North Rhine - Westphalia, DeutschlandMehr ansehen »
Mehr ansehen (2 insgesamt) »
Empfehlungen
Wenn Ihnen dieser Film gefallen hat, empfehlen wir:
Weitere Empfehlungen anzeigen
|
|
|
|
|
| October Sky | Abschiede | Comedian Harmonists | Schultze Gets the Blues | Dr. Mumford |
|
IMDb Nutzer-Bewertung: |
IMDb Nutzer-Bewertung: |
IMDb Nutzer-Bewertung: |
IMDb Nutzer-Bewertung: |
IMDb Nutzer-Bewertung: |
Weitere Links
| Besetzung und Crew | Beteiligte Firmen |







Unternehmen.
Pixelschatten war der Gewinner des ZDF-Wettbewerbs "Bodybits". Was Anil Jacob Kunnel in seinem 2011er TV-Film um das Blog "Pixelschatten" herum gestaltet, bietet eine neue und interessante Form von Erzählung: Der Zuschauer betrachtet das Blog, hört die User-Comments und sieht die hochgeladenen, virtuell mit billiger Handkamera gefilmten Videos um die (nicht nur) Studenten-Clique von "Pixel" (Ben Gageik, 23). Real gefilmt wurde übrigens mit einer Canon 7D ...
Gegen die Gestaltung ist also überhaupt nichts einzuwenden, solange dieses Kamera-Gewackele nicht Schule macht und zur 17. "Nouvelle Vague" von Anfänger-Filmern führt. Man muss sich schon mal wieder ein paar Tage von dem Chaos erholen können. Nun zum Inhalt: Auch Exhibitionismus ist eine Form von Kommunikation - Pixel und seine Freunde können sich ebenso unermüdlich, wie sie Alkohol in sich reinkippen, damit befassen, was andere Leute über das denken, was andere Leute über andere Leute denken. Je mehr Clicks, desto interessanter muss etwas sein, weil ja viele Clicks darauf landeten.
Das Interessanteste sind natürlich Beziehungs-Clips - am besten mit "Schnurrbärten" ("witzig" für Schamhaare), Offenlegung sehr privater und/oder intimer Details (onaniert alle 2 Stunden) und das Runterputzen von Freunden.
Das ist alleine schon deswegen interessant, weil ansonsten über nichts ("Nichts") gesprochen oder gepostet wird. Verblüffend für alte Menschen (ab 30 schätze ich mal) ist die verbale Artistik, in der man sich endlos über rein gar nicht ("Garnichts") ausbreitet. Natürlich ist das unlösbar gekoppelt mit einer grenzenlosen Genügsamkeit hinsichtlich einer Sache, die man früher vielleicht "Gehalt" genannt hätte. Ähnlich hohl läuft auch die grandiose Pixelschatten-Party, der Höhepunkt des Films, in welcher man eine stumme Frustrationsdichte beobachten kann, die ernsthafte Bedenken hinsichtlich eines bevorstehenden Massenselbstmordes nahelegt.
Das selbstgedrehte Music-Video zum Song "52 Tequila" (ganz sicher geht es nicht um einen Tequila pro Woche ...) besteht ebenfalls ausschließlich aus unbeholfenen Kopierversuchen irgendwelcher abgelutschter Medien-Bröckchen.
Wenn das wirklich für die Facebook-Generation typisch sein soll, ist eine Steigerung nur noch durch Serien-Lobotomie denkbar.
Was den Film angeht: Einmal reinschauen sollte man wegen der formal interessanten Angehensweise, eine halbe Stunde genügt, um zu begreifen, wie sich 20-jährige fühlen und sehen, Leute von der Sorte, die in Pixelschatten kommentieren, werden den Film umwerfend gut finden und sollten vielleicht selbst eine Rezension schreiben.
2* I0628 31.5.2011e